17. Februar 2014

Stille

Stille.
Kein Ton, außer dem Prasseln des starken Regens an die Scheibe des Schlafzimmers. Eine leichte Bewegung der staubigen Jalousie, der Wind weht leise durch das Fenster.

Stille.
Kein Geräusch, außer dem Rascheln der Bettdecke, während ihre Hand versucht, nach seiner zu greifen. Ein tiefes frohes Atmen, als sich die Fingerspitzen berühren.

Stille.
Kein Lärm, außer dem Ticken des Weckers. Ein ruhiges portugiesisches Lied, ein Wimpern-schlag. Ein kaum wahrnehmbares Lächeln. Ein alles-ist-gut-Blick.

Stille.
Kein Tumult, außer der flüchtigen Berührung der Lippen. Ein kleines kehliges Danke für das Wegpusten der Trübsinnswolken. Ein geflüstertes Gern geschehen.

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